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Die Rente vom Chef: Betriebliche Altersvorsorge

In Deutschland sind viele Rentner bereits jetzt von der Altersarmut betroffen. Auch zukünftig wird die gesetzliche Rente nicht zum Erhalt des Lebensstandards ausreichen, umso wichtiger wird eine private Altersvorsorge. Vor allem die zusätzliche Altersvorsorge über den Arbeitgeber lohnt sich oft doppelt – Steuern sparen und dabei für das Alter vorsorgen. Auch Arbeitgeber profitieren mehrfach von der Unterstützungsleistung.

So funktioniert die Betriebliche Altersvorsorge

Arbeitnehmer haben laut Gesetz einen rechtlichen Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) im Rahmen der Entgeltumwandlung. Die Beiträge für die bAV werden dabei direkt aus dem Bruttogehalt des Arbeitnehmers in die Altersvorsorge eingezahlt. Dadurch verkleinert sich das zu versteuernde Einkommen sowie die Abgaben für die Sozialversicherung. In der Praxis bedeutet dies, dass ein Arbeitnehmer, der 200 Euro für seine Altersvorsorge einzahlt, unterm Strich nur 100 Euro weniger netto herausbekommt. Das heißt, das Nettogehalt verringert sich nur etwa um die Hälfte des umgewandelten Gehalts.

Die fünf Durchführungswege

Bei der betrieblichen Altersvorsorge unterscheidet man fünf verschiedene Durchführungswege. Diese Durchführungswege sind:

  • die Pensionskasse
  • die Unterstützungskasse
  • die Pensionszusage
  • den Pensionsfonds
  • die Direktzusage

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- die Pensionskasse
- die Unterstützungskasse
- die Pensionszusage
- den Pensionsfonds
- die Direktzusage

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