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Mobiles Internet (3)

Die Vorteile der Herausforderer

Auf diesen Geräten könnten dann weiterhin Android Apps verwendet werden. Canonical und Mozilla setzen dagegen komplett auf eigene Handys mit passendem Betriebssystem. In diesem Zusammenhang plant; Mozilla den Fokus besonders auf Schwellenländer zu legen, da Marktforscher dort schon bald einen Wechsel vom Klapphandy zum internetfähigen Smartphone erwarten. Ubuntu (Canonical) plant eigene Handys für Menschen, die laut Chefentwickler Rick Spender "eine offene Plattform zu schätzen wissen". Der Quellcode für Ubuntu findet sich frei zugänglich im Internet.

Mobil, mobiler, am mobilsten

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona zeigte sich, wohin die Reise in puncto mobil noch gehen könnte. Intelligente Uhren und "smarte" Fitness-Armbänder gehörten dabei zu den Highlights des internationalen Branchentreffens. Sony stellte dort zum Beispiel ein digitales Tagebuch vor. Das SmartBand lässt sich als Armband tragen und kommuniziert mit dem Android-Smartphone. Dabei signalisiert es eingehende Anrufe und steuert die Musikwiedergabe auf dem Handy. Beim Pendant des chinesischen Herstellers Huawei lässt sich sogar das Display herausnehmen. Im Handumdrehen hat man ein mobiles Headset. Samsung hingegen präsentierte unter anderem die neue Version der Galaxy-Gear Computer-Uhr und das Armband Gear Fit. Dieses beinhaltet nicht nur Herzfrequenzmesser und Schrittzähler sondern benachrichtigt seinen Träger auch über eingehende E-Mails und Nachrichten. Zudem verbaute das Unternehmen hier erstmals das gebogene AMOLED-Display.

Mit Material der dpa / Renate Grimming und Jessica Binsch, dpa

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