Trend geht zu mehr Risiko

Kolumne von Jürgen Grimm

Der Börsencrash um die „neuen Märkte“ in den 2000ern ist Vielen noch im Gedächtnis. Was hat sich seitdem verändert?
Jürgen Grimm, Leiter Individualkundenbetreuung der Volksbank Main-Tauber, berichtet in seiner aktuellen Kolumne.

Liebe Leserinnen und Leser,

die Konjunkturaussichten haben sich weltweit weiter verbessert und deuten auf nachhaltiges, durch die Industrie und privaten Konsum getragenes, Wachstum hin. Alle Frühindikatoren lassen auf ein sich weiter verbesserndes Konjunkturbild hoffen. Das heißt: allen politischen Unsicherheiten zum Trotz - die Konjunktur läuft. Wer von Ihnen unter den 1200 Gästen bei unserem VolksbankForum vorvergangene Woche in Tauberbischofsheim war, hat sicher noch die markante Stimme von Norbert Faller im Ohr. Bescheinigte der renommierte Portfoliomanager doch eindeutig: „Was die konjunkturellen Rahmenbedingungen angeht, leben wir heute in der besten aller Welten!“

Aktien als Alternative

Mit Blick auf die nach wie vor historisch niedrigen Zinsen sollten Sie sich spätestens jetzt die Frage stellen: „Wie kann ich diese exzellenten Rahmenbedingungen auf den Kapitalmärkten für mich und mein Vermögen nutzen?“ Die Antwort liegt auf der Hand: Gerade vor dem Hintergrund der sich weiter verbessernden Konjunktur sollten Sie sich unbedingt mit einer Investition in die Aktienmärkte beschäftigen. Eine Kombination aus ratierlicher- oder Einmalanlage im Multi-Asset- oder Aktienfondsbereich und eine Beimischung von Zertifikaten sind nach wie vor die vielversprechendsten Instrumente, um Ihr Kapital auch in Zeiten der anhaltenden Niedrigzinsphase aussichtsreich anzulegen.

Attraktive Renditen

Ich will Ihnen das gerne an einem Beispiel verdeutlichen: Wer beispielsweise vor 10 Jahren den Empfehlungen unserer Experten gefolgt ist - und jeden Monat 100 Euro in den Fondsparplan Uni Global investiert hat, der verfügt heute bei einer Einzahlsumme von 12.000 Euro über einen stolzen Endbetrag von - sage und schreibe – 20.303 Euro. Das entspricht einer durchschnittlichen Jahresrendite von 10,15%. Auch diejenigen von Ihnen, die Anfang des Jahres unseren Anlageempfehlungen gefolgt sind, freuen sich über eine Rendite von rund 5%. Sie sehen: Ein Besuch bei einem unserer Berater lohnt sich für Sie.

Neue Gesetzeslage

Aber auch, wenn Sie bereits in eine unserer zahlreichen Anlageformen investieren, sollten Sie jetzt die ausgewiesene Kompetenz Ihres Beraters nutzen. Zum 1. Januar 2018 tritt das sogenannte „Investmentsteuerreformgesetz“ in Kraft. Dann müssen Aktien-, Misch- und Immobilienfonds eine Körperschaftsteuer in Höhe von 15 Prozent auf inländische Dividenden und Immobilienerträge zahlen. Damit sich durch diese Vorbelastung unter dem Strich für den Sparer möglichst keine Steuererhöhung ergibt, werden die Erträge zum Ausgleich teilweise von der Abgeltungsteuer freigestellt. Es gibt also einige Neuerungen für Privatanleger, die erklärungsbedürftig sind. Wir erläutern Ihnen die Details der Reform gerne in einem persönlichen Gespräch.

Ihr Jürgen Grimm