Eine starke genossenschaftliche Regionalbank

Geplanten Fusion mit der Volksbank Vorbach-Tauber eG

Volksbank Main-Tauber eG und Volksbank Vorbach-Tauber eG wollen die Zukunft gemeinsam gestalten

Angesichts der dynamischen Veränderungen im Finanzdienstleistungssektor wollen die Volksbank Main-Tauber eG und die Volksbank Vorbach-Tauber eG im Zuge einer Verschmelzung die Weichen für eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft als eine starke genossenschaftliche Regionalbank im Main-Tauber-Kreis stellen.

Der Zusammenschluss der beiden Häuser soll im Jahr 2020 erfolgen. Eine Bündelung der Kräfte ist – so die feste Überzeugung der Vorstände und Aufsichtsräte beider Kreditgenossenschaften – die richtige strategische Antwort auf die künftigen Herausforderungen.

Die geschäftspolitische Ausrichtung der zwei Häuser sei ähnlich, beide stünden auf einem wirtschaftlich gesunden Fundament. Der angestrebte Zusammenschluss sei daher eine logische Fortsetzung der strategischen Unternehmensentwicklung beider Kreditinstitute. „Es ist eine Fusion von zwei erfolgreichen Partnern aus einer Position der Stärke“, unterstreicht Michael Schneider, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Main-Tauber eG.

Mehr Leistung für Kunden

Von der größeren Einheit versprechen sich die zwei benachbarten Banken Vorteile für alle Seiten. Jürgen Fricke, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Vorbach-Tauber eG: „Im Mittelpunkt stehen die steigenden Kundenanforderungen an eine moderne Bank. Gemeinsam wird es uns leichter fallen, das zu bewahren, was unsere beiden Kreditinstitute schon heute auszeichnet, es mit noch individuelleren Angeboten und Beratungsleistungen weiterzuentwickeln und technische Innovationen zügig umzusetzen.“ Mitglieder und Kunden sollen somit künftig ein noch größeres und spezielleres Beratungs- und Betreuungsangebot nutzen können.

Zumal sich beide Genossenschaftsbanken als leistungsstarker und verlässlicher Partner der regionalen Wirtschaft und der Privatkunden verstehen. Ein wichtiges Ziel sei dabei der Erhalt der Kundennähe. Die vorhandenen Gebäude erlauben eine dezentrale Struktur und sichern die Präsenz genossenschaftlicher Finanzdienstleistung in der Region. So werden auch in Zukunft persönlicher Service, qualifizierte Beratung und schnelle Entscheidungen vor Ort gewährleistet sein.

Attraktiver Arbeitgeber

„Für die Mitarbeiter“, so Robert Haas, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Volksbank Main-Tauber eG, „entsteht durch das größere Haus ein noch attraktiverer Arbeitgeber, der interessante berufliche Entwicklungsperspektiven bietet. Die wirtschaftliche Kraft der Bank ermöglicht langfristig sichere Arbeitsplätze.“ Weil Kreditinstitute durch den Gesetzgeber in Deutschland und Europa zudem vor immer neue Herausforderungen gestellt werden, „können wir mit dem Zusammenschluss zu einer genossenschaftlichen Regionalbank diese regulatorischen Anforderungen gemeinsam besser bewältigen und durch die Vermeidung von Doppelarbeiten schließlich auch Kosten senken“, ergänzt Dirk Schlenker, Vorstand der Volksbank Vorbach-Tauber eG. Das Geld solle lieber dort investiert werden, wo Mitglieder und Kunden profitieren: In Beratungszeit, moderne Kommunikations- und Vertriebswege sowie die Unterstützung von Vereinen und Initiativen vor Ort.

Gute Vorbereitung

Nachdem in diesen Tagen die Aufsichtsräte beider Banken in getrennten Sitzungen jeweils einstimmig „grünes Licht“ für weitere Gespräche gegeben haben, werden die Vorstände auch die nächsten Schritte partnerschaftlich und konstruktiv einleiten. Die Mitgliedervertreter wurden bereits schriftlich benachrichtigt, weitere Informationen folgen in regionalen Veranstaltungen im April/Mai dieses Jahres. Über ein Zusammengehen entscheiden dann die Vertreterversammlungen der Banken im Juni 2020.

Im Zuge des Zusammenwachsens werden vor allem die Mitarbeiter beider Häuser einbezogen. „Wir wollen in dem Prozess alle Beteiligten Schritt für Schritt mitnehmen“, betonen die Vorstände.

Mit der erfolgreichen Fusion der zwei Kreditinstitute würde eine starke genossenschaftliche Regionalbank in der Region entstehen. Das gemeinsame Institut käme aus heutiger Sicht auf eine Bilanzsumme von rund 2,5 Mrd. Euro. Weitere wichtige Kennziffern: 35 Geschäftsstellen, 89.000 Kunden, 49.500 Mitglieder (genossenschaftliche Anteilseigner) sowie rund 480 Mitarbeiter.